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Moscheebau am „Ground Zero“: Obama rudert zurück

Moscheebau am „Ground Zero“: Obama rudert zurück

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/aturkus/453445788/sizes/m/in/photostream/##aturkus
Jetzt doch kein Moscheebau in Manhattan?

Nachdem der US-Präsident nichts gegen den Bau einer Moschee am „Ground Zero“ in New York wegen der Religionsfreiheit in den Vereinigten Staaten eingewendet hatte, hagelt es jetzt Proteste.

Ein „Schlag ins Gesicht“ ist das für die Opferverbände, die die Betroffenen der Terroranschläge vom 11. September 2001 vertreten.

Jetzt relativiert Barack Obama seine Aussagen mit den Worten: „Meine Absicht war es nur, die Leute wissen zu lassen, was ich denke. Nämlich dass wir in diesem Land alle gleich und in Einklang mit dem Gesetz behandeln, unabhängig ihrer Rasse oder Religion“.

Zu den – wohl so in ihrer Wirkung nicht beabsichtigten – Worten Obamas gab es von allen Seiten heftige Kritik, auch bei den Republikanern stießen sie auf Unverständnis. John Boehner (Fraktionschef im Repräsentantenhaus): „Die Entscheidung, die Moschee so nahe am Ground Zero zu bauen, ist zutiefst beunruhigend, genauso wie die Entscheidung des Präsidenten, sie zu billigen“. Debra Burlingame (Organisation 9/11 Families for a Safe & Strong America): „Barack Obama hat Amerika an einem Ort verlassen, wo das Herz Amerikas vor neun Jahren gebrochen wurde, und wo ihre wahren Werte für alle zu sehen waren“.

Eine CNN-Umfrage ergab, dass 68 Prozent der US-Bürger den Moschee-Bau ablehnen, nur 29 Prozent seien für ihn.