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Finanzspritzen für StartUps – Mikrokredite und Co.

Finanzspritzen für StartUps – Mikrokredite und Co.

1. Juni 2015
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Junge Start-up-Unternehmen haben viele Ideen, aber in der Regel sehr wenig Geld, um diese Ideen auch in die Tat umzusetzen. Als Jungunternehmer werden sie von den Banken als Kreditnehmer aber nicht gerne gesehen, denn es fehlen die Sicherheiten, die für einen Kredit dringend notwendig sind. Start-up-Unternehmen müssen deshalb ihre Pläne aber nicht auf Eis legen oder sogar aufgeben, sie sollten sich stattdessen um einen sogenannten Mikrokredit bemühen, einen kleinen Kredit, der große Ideen wahr werden lässt.

Was ist ein Mikrokredit?

Erfunden wurden die Kleinkredite ursprünglich für die Menschen in der Dritten Welt, in den Entwicklungsländern und den Schwellenstaaten. Das Ziel der Mikrokredite war und ist bis heute, Kredite mit überschaubaren Summen zu fairen Konditionen und zu kurzen Laufzeiten zu vergeben. Mithilfe dieser Kredite wurde es den Menschen möglich, ein kleines Unternehmen zu gründen, um damit den Lebensunterhalt zu verdienen. Die Idee kam gut an und seit 2010 werden auch in Deutschland Mikrokredite bevorzugt an Existenzgründer, Kleinunternehmen und eben auch an Start-up-Unternehmen vergeben.

Mikrokredite von 1.000 bis 10.000 Euro möglich

Mikrokredite bewegen sich zwischen 1.000 Euro und maximal 10.000 Euro und sie ermöglichen auch denjenigen den Sprung in die Selbstständigkeit, die wenig Geld und kaum Sicherheiten haben. Was vor 30 Jahren in Lateinamerika, Asien und Afrika begann, um die Armut in diesen Ländern effektiv zu bekämpfen, das hat sich heute auch in Europa bewährt, denn auch immer mehr Privatpersonen nehmen einen Mikrokredit auf, um einen finanziellen Engpass zu überbrücken.

Die Bundesregierung schuf einen Nischenkredit

Wenn Banken Kredite vergeben, dann tun sie das nicht aus reiner Menschenliebe, sie wollen damit Geld verdienen. Damit das Geschäft mit den Krediten auch ein lukratives Geschäft bleibt, lehnen die meisten Banken einen kleinen Kredit von vielleicht 1.000 Euro oder weniger ab, denn mit dieser kleinen Kreditsumme lässt sich kein Geld verdienen. Als die Bundesregierung 2010 den Weg für den Mikrokredit freigemacht hat, wurde ein Nischenkredit geschaffen, denn so konnte auch derjenige noch zu guten Konditionen einen Kredit bekommen, der keine oder nur wenige Sicherheiten hatte.

Mikrokredite sind unkompliziert zu beantragen

Heute gibt es in Deutschland 40 Geldinstitute, die sich auf die Vergabe von Mikrokrediten spezialisiert haben. Einer der Anbieter ist zum Beispiel Vexcash, ein Geldinstitut, bei dem auch Start-up-Unternehmen einen Kleinkredit mit einer kurzen Laufzeit bekommen können. Was einen Mikrokredit auszeichnet, ist, dass er im Gegensatz zu einem klassischen Kredit schnell, einfach und vor allen Dingen sehr unbürokratisch aufgenommen werden kann. Der Kreditantrag wird online gestellt und wenn alles seine Ordnung hat, dann wird der kleine Kredit oft schon nach wenigen Minuten genehmigt und das Geld ist schon 24 Stunden später auf dem Konto.

Kein Schuldenberg dank kurzer Laufzeiten

Viele junge Unternehmen scheitern an zu hohen Krediten mit zu langen Laufzeiten, denn wenn die Geschäfte nicht so gut laufen, wie erhofft, dann können die Jungunternehmer die Kreditraten nicht mehr tilgen, was dann sehr schnell in eine Schuldenfalle führt. Mit einem Mikrokredit wird es möglich, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen, ohne sich dafür über Gebühr verschulden zu müssen.

Fazit

Start-up-Unternehmen sind gut beraten einen Mikrokredit aufzunehmen, denn dieser Kredit bleibt überschaubar und keiner muss mit einem Berg von Schulden in eine neue berufliche Zukunft starten.