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Mehr und mehr Parteimitglieder gegen Westerwelle – Frontalangriff von Kubicki

Mehr und mehr Parteimitglieder gegen Westerwelle – Frontalangriff von Kubicki

Mehr und mehr Parteimitglieder gegen Westerwelle - Frontalangriff von Kubicki 5
Bild: ##http://www.flickr.com/photos/cajarore/3836878402/sizes/m/in/photostream/##javierrldn
Es geht weiter bergab mit der FDP. Nicht nur bei Wahlprognosen steht die liberale Lobby-Partei schlecht da, jetzt greifen immer mehr Parteimitglieder ihren Chef Westerwelle offen an. FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki aus Schleswig-Holstein geht jetzt auf Guido Westerwelle los.

Er vergleicht die FDP mit der DDR im Endstadium, nämlich kurz vor der Auflösung. Die FDP befinde sich in der Spätphase der DDR. Verantwortlich wird der Außenminister und Noch-FDP-Chef Westerwelle gemacht. Außerdem habe seine Partei die völlig falschen Ministerien besetzt.

Hierzu muss allerdings angemerkt werden, dass es in der Ex-DDR sehr intelligente und mutige Menschen bei den Montagsdemonstrationen gab. Von klugen Köpfen kann sicherlich in der FDP zur Zeit keine Rede sein. Jeder versucht nur noch, sich in Talk-Shows zu profilieren, lässt andere nicht ausreden und verteidigt scheinheilig Gesetze, die das Volk so nicht wollte und dieser Partei dafür auch nicht ihre Stimmen gegeben hat.

Die Mitglieder verlieren ihren Glauben an die Partei, es gibt immer mehr Parteiaustritte und die Werte rutschen in den Keller. Kubicki geht noch weiter und legt seinem Chef den Rücktritt nahe, wenn die FDP bei den nächsten Landtagswahlen unterliegt. Die Auflösung habe bereits an der Basis begonnen.

Schleswig-Holstein-Fraktionschef Kubicki lässt auch nichts Gutes an der Fraktionschefin Homburger. Sie markiere für die Partei wahrnehmbare keine Punkte. Er wundere sich darüber hinaus, dass Homburger als unbekannteste (FDP)-Fraktionschefin im Deutschen Bundestag gelte.

Von ihr hat der aufmerksame Bürger wirklich bislang nur etwas gehört, was nachgesprochen, abgelehnt oder bestätigt wurde. Konstruktive Vorschläge erwartet man von ihr vergeblich. Das Kasperletheater bei der FDP kann trotz allem noch weitergehen, hoffentlich nur noch bis zur nächsten anstehenden Landtagswahl in Baden-Württemberg.