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Massenproteste in Ägypten fordern Todesopfer

Massenproteste in Ägypten fordern Todesopfer

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/aljazeeraenglish/5388068286/sizes/m/in/photostream/##Al Jazeera English
In Ägypten ist es zu Massenprotesten gegen die Regierung gekommen. Durch die Proteste wurden drei Menschen getötet. In der Hafenstadt Suez soll offenbar die Polizei das Feuer auf die Protestierenden eröffnet und dabei zwei Menschen tödlich verletzt haben.

Darüber hinaus ist ein Polizist bei Demonstrationen in Kairo tödlich verletzt worden.

Das Land droht im Chaos zu versinken und seine Regierung, wie kürzlich in Tunesien, zu verlieren. Die Bevölkerung demonstriert so heftig gegen die Regierung in Kairo und den sich seit fast 30 Jahren an der Macht befindenden Präsident Hosni Mubarak.

Von Seiten der USA war zu vernehmen, dass Ägypten in Anbetracht der blutigen Demonstrationen zurückhaltend agieren soll. Die USA raten beiden Seiten keine Gewalt anzuwenden. Das Weiße Haus mahnt die ägyptische Regierung, dass die Bevölkerung ein Recht auf freie Meinungsäußerung hat. Es sei vorteilhafter, wenn die Regierung in Kairo, ausgelöst durch die aktuellen Proteste im eigenen Land, dazu übergehen würde dringend notwendige Reformen in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Sozialsystem anzugehen.

In 16 Städten kam es am Dienstag in Ägypten zu Protesten, die sich gegen Menschenrechtsverletzungen, Arbeitslosigkeit und Korruption richten. Bei den Protesten sollen Hunderte verletzt worden sein, weil die Polizei mit Plastikgeschossen, Tränengas und Wasserwerfern heftig gegen die Demonstranten vorging.