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Maria Bögerl – Die Polizei ermittelt in den eigenen Reihen!

Maria Bögerl – Die Polizei ermittelt in den eigenen Reihen!

Durch verschiedene Medien werden immer mehr Einzelheiten im Mordfall Maria Bögerl bekannt, die eigentlich gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Diese Details sind wichtige Interna. Ermittlungsergebnisse mit denen gearbeitet wird, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Wenn solche Details an die Öffentlichkeit gelangen, kann dadurch oft das Gegenteil bewirkt werden und die Ermittlungen sehr stören. Der Täter/Mörder darf nicht wissen, wie weit die Ermittlungen sind oder welche Informationen der Polizei zum aktuellen Zeitpunkt vorliegen.

Im Fall Bögerl war es nun schon mehrfach so, dass interne Mitteilungen in die Medien gelangt sind, deshalb liegt hier der Verdacht nahe, dass es zur Verletzung des Dienstgeheimnisses in den eigenen Reihen gekommen ist.

Am Dienstag wurde auch vom Presse-Staatsanwalt der Polizei, Armin Burger bestätigt, dass bereits ein Verfahren eingeleitet worden ist mit dem Vorwurf der Verletzung des Dienstgeheimnisses.

Ein paar der weitergetragenen Details sind: Es wurde über die genaue Summe der Lösegeld-Forderung in den Medien berichtet, bevor sich jemand von der SOKO dazu äußerte. Dasselbe geschah bei der gefundenen Blutspur im Auto von Maria Bögerl. Als man Maria Bögerl tot aufgefunden und festgestellt hatte, dass sie grausam ermordet wurde behauptete man, der Mord wäre nur wegen des zu spät deponierten Lösegelds geschehen. Diesen Fehler hat die Polizei mittlerweile zugegeben, aber bisher kein Wort darüber verloren, wie spät die Summe erst an der Übergabestelle bereitstand.

Es gibt etliche Ungereimtheiten im Entführungsfall Bögerl . Leider musste Maria Bögerl mit ihrem Leben bezahlen und hinterließ eine zutiefst trauernde Familie.
Was es mit der DNA Spur auf sich hat, weiß man noch nicht so genau. Ist diese Info auch eine interne Mitteilung und wie weit ist man wirklich mit der Auswertung der DNA?

Es wird auch immer wieder die Frage über die Todeszeit gestellt, von Seiten der Polizei kommt immer nur „noch keine weiteren Auswertungen zum Todeszeitpunkt“. In der Zeit, die seit dem Leichenfund vergangen ist, hätte wohl theoretisch längst der Todeszeitpunkt festgestellt werden können. Seltsam oder? Immer wieder neue Fragen, die man sich in diesem mysteriösen Fall stellt.

Man kann nur hoffen, dass der Mörder jetzt so schnell wie möglich gefunden wird.