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Loveparade: Veranstalter weist Kritik an Organisation von sich

Loveparade: Veranstalter weist Kritik an Organisation von sich

Der Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller weist jegliche Kritik an der Organisation des Events in Duisburg von sich.

Nach Angaben von Schaller seien mehr Ordner als angefordert im Einsatz gewesen. Diese haben auch über ausreichend Funkgeräte verfügt. „Wir hatten insgesamt 294 Handfunkgeräte im Einsatz“, teilte die Firma Lopavent von Rainer Schaller aus Berlin am Freitag mit. Die Funktionsfähigkeit des Bündelfunk Systems sei zudem ununterbrochen gegeben gewesen.

Zudem habe Lopavent im Einlassbereich zur Loveparade in der Karl-Lehr-Straße am Tunnel mehr Ordner eingesetzt als im Planungskonzept vorgeschrieben gewesen waren. „Im genehmigten Planungskonzept waren „ca. 100 Ordner“ für den Einlassbereich vorgesehen. Am 24.7.2010 waren jedoch 148 Ordner im Einlassbereich im Einsatz“, so die offiziellen Angaben des Veranstalters. Sollte Bedarf bestehen, kann dies lückenlos dokumentiert werden.

Das Unternehmen von Schaller war von der Stadt Duisburg und dem Innenministerium von NRW in den vergangenen Tagen scharf kritisiert worden. So hatte Innenminister Ralf Jäger (SPD) es als „schäbig“ bezeichnet, dass Lopavent die Polizei erst um Hilfe gerufen und dann für das Scheitern mitverantwortlich gemacht habe.