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Loveparade-Katastrophe 2010: Jetzt schwere Vorwürfe gegen Polizisten

Loveparade-Katastrophe 2010: Jetzt schwere Vorwürfe gegen Polizisten

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/achimh/4824462885/sizes/m/in/photostream/##achimh
Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit längerem wegen der Duisburger Loveparade-Katastrophe, bei der am 24. Juli des letzten Jahres 21 Menschen ihr Leben lassen mussten und es 500 Verletzte gab. Nun gibt es neue Vorwürfe gegen die Polizei, das berichtet der „Spiegel“.

Es geht hierbei um die angebliche Öffnung einer Eingangsschleuse. Ein leitender Polizist habe am Unglückstag die vollständige Öffnung der Eingangsschleuse befohlen, so berichteten mehrere Ordner. Hingegen habe die Veranstaltungsleitung zuvor genau das Gegenteil angeordnet.

Des Weiteren habe sich der Polizist ein Werkzeug geben lassen, um Zaunelemente einer Absperrung auseinanderschrauben zu können zu einem späteren Zeitpunkt. So die Schilderungen der privaten Sicherheitskräfte. Von einem Sprecher des Innenministeriums in Nordrhein-Westfalen war zu hören, dass die Staatsanwaltschaft prüfen müsse, ob der Sachverhalt zutreffe.

Der in den Fokus scharfer Kritik geratene Oberbürgermeister Sauerland sowie der Veranstalter der Loveparade werden nicht in die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft einbezogen. Gegen sie besteht kein Verdacht.