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Lokführerstreik: Deutschland steht still – Osten besonders stark betroffen

Lokführerstreik: Deutschland steht still – Osten besonders stark betroffen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/iroas/568175470/sizes/m/in/photostream/##Iroas
Die Lokführer demonstrieren einmal mehr ihre Macht und legen am Donnerstagmorgen das ganze Land still. Vielerorts sind die Züge nicht losgefahren und in den Depots stehen geblieben. In den Städten Hamburg, Berlin, München, Stuttgart und Nürnberg fahren sogar die S-Bahnen nur teilweise oder gar nicht.

Viele Pendler kommen nicht zur Arbeit und sind genervt von den immerwährenden Streiks der Lokführer. Diese entschuldigen sich bei den Pendlern und verweisen darauf, dass man diesmal den Streik deutlich früher angekündigt hätte, so dass sich die Fahrgäste frühzeitig auf die Situation hätten einstellen können. Fragt sich nur was das einem Pendler nützt, der über kein Fahrzeug verfügt mit dem er im Individualverkehr unterwegs sein könnte.

Am Donnerstagmorgen sind die Lokführer in Streik getreten. Seit vier Uhr in der Früh wird auch der Personenverkehr bestreikt. Das wird die Bahn besonders hart treffen. Denn bislang wurden hauptsächlich Güterverkehrslinien bestreikt. Jetzt wird der Tarifstreit auf dem Rücken der Reisenden ausgetragen, die entsprechend laut schreien.

Die Gewerkschaft GDL hat angekündigt, dass man den Streik bis um 10 Uhr sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr fortsetzen will. Die Zeit von vier Uhr morgens bis 10 Uhr trifft die Bahn besonders hart, denn um diese Zeit werden die meisten Personen am Morgen befördert. Es wird sich zeigen ob die Bahn einknickt und auf die Forderungen der GDL und Lokführer eingeht oder ob sie es riskiert, dass es zu weiteren Streiks kommt.