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Lohndatenbank „Elena“ gestoppt

Lohndatenbank „Elena“ gestoppt

20. November 2010

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/traftery/4773457853/sizes/m/in/photostream/##Tom Raftery
Die Lohndatenbank „Elektronischer Entgeltnachweis“ (Elena) ist eines der umstrittenen Projekte der Bundesregierung. Es geht um die massenhafte Speicherung von Lohndaten. Der Start für das umstrittene Projekt ist jetzt um drei Jahre verschoben worden. Das Projekt soll nun, nachdem sich der Koalitionsausschuss entschieden hat am 1. Januar 2014 beginnen.

Ursprünglich war geplant, dass „Elena“ bereits zu Beginn 2012 starten wird.

Hintergrund sind mehrere Gutachten, die bestätigen, dass das Projekt wesentlich teurer sein wird als bislang angenommen. Außerdem soll „Elena“ gerade beim Mittelstand zu deutlichen Mehrbelastungen führen. Die Kommunen sprechen davon, dass alleine „Elena“ bei ihnen bis zu 240 Millionen Euro Mehrkosten auslösen könne.

Zu Beginn des laufenden Jahres ist die erste Stufe von „Elena“ gestartet worden. Arbeitgeber sind seitdem verpflichtet Informationen über die monatlich ausgezahlten Einkommen an eine zentrale Sammelstelle zu melden.