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Lehman Brothers hat nicht ganz so viele Schulden wie angenommen

Lehman Brothers hat nicht ganz so viele Schulden wie angenommen

Bei der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers sind die Verbindlichkeiten doch nicht ganz so hoch, wie bislang vermutet. Wie die US-amerikanische Börsenaufsicht am Montag in einem Dokument bekannt gegeben hat belaufen sich die Forderungen, die die Gläubiger gegen das Investmenthaus haben auf 605 Milliarden Dollar.

Im November des vergangenen Jahres ist die Bank noch von Verbindlichkeiten ausgegangen, die in einer Höhe von 820 Milliarden bis eine Billion Dollar liegen. Lehman Brothers hat in den zurückliegenden Monaten unzählige Anträge zurückgehen lassen, weil man der Meinung ist, dass diese nicht den gewünschten Anforderungen entsprechen würden. Die Investmentbank hat über 64.000 Ansprüche eingereicht bekommen.

Die Investmentbank Lehman Brothers ist im September 2008 zusammengebrochen. Hierfür war damals ein Schuldenberg verantwortlich, der sich auf mehr als 600 Milliarden Dollar bezifferte. Durch den Bankrott der Bank wurde die schwerste Rezession in der Nachkriegsgeschichte in den USA und weltweit ausgelöst. Damit die Investmentbank die Pleite hinter sich lassen kann, hat sie beim Konkursgericht einen Plan eingereicht, mit dem der Umbau des Konzerns vorangetrieben werden kann.

(Quelle: Handelsblatt)