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Lampedusa: Neuer Flüchtlingsstrom aus Nordafrika setzt Italien unter Druck

Lampedusa: Neuer Flüchtlingsstrom aus Nordafrika setzt Italien unter Druck

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Die Geschehnisse in Nordafrika haben tausende von Flüchtlingen auf dem Seeweg nach Italien gebracht. Mittlerweile sind in Lampedusa 4.000 Flüchtlinge aus Tunesien, die wegen der politischen Situation das Land verlassen haben, gestrandet.

Auch in der Nacht zum Sonntag sind wieder 1.000 illegale Einwanderer auf der Insel Lampedusa gestrandet. Das vor zwei Jahren geschlossene Auffanglager in Lampedusa soll sofort wieder geöffnet werden, so der italienische Flüchtlingsrat CIR.

Von Seiten der italienischen Regierung wurde aufgrund des anhaltenden Flüchtlingsstroms der humanitäre Notstand ausgerufen. Außerdem hat die Regierung in Rom die EU um Hilfe gebeten, damit man den Flüchtlingsstrom unter Kontrolle bringen kann.

Die italienische Regierung befürchtet, dass mit dem Migrantenstrom auch islamische Terroristen unerkannt in die EU eindringen könnten. Außerdem befürchtet man, dass es zu Tragödien im Meer aufgrund völlig überfüllter Boote mit Flüchtlingen kommen könnte. Medieninformationen zufolge soll am Samstagnachmittag bereits ein Boot mit Flüchtlingen nahe des Golfs von Gabes gesunken sein, bei dem ein Mann gestorben ist und weitere zehn Passagiere vermisst werden.