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Lage an der Neiße weiter dramatisch – Hochwasser forderte bereits acht Opfer

Lage an der Neiße weiter dramatisch – Hochwasser forderte bereits acht Opfer

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/schwenke/1205037594/sizes/m/##Axel Schwenke
Die Lage nach dem Hochwasser entlang der Neiße ist immer noch dramatisch, mindestens acht Menschen sind bereits gestorben.

Nach den starken und anhaltenden Regenstürmen hat sich die Lage im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien dramatisch verschlechtert. Zahlreiche Flüsse traten über ihre Ufer und mindestens acht Menschen sind dabei ertrunken – drei in Sachsen, vier in Tschechien und einer im polnischen Bogatynia.

Die Neiße in Görlitz im Bundesland Sachsen stieg dramatisch. Innerhalb von nur drei Stunden schwoll der Fluss um vier Meter an, wie Uwe Höhne vom sächsischen Landeshochwasserzentrum in Dresden mitteilte. Er nannte die Lage „katastrophal“. Und ein Ende scheint noch nicht in Sicht zu sein. In Ostritz, ebenfalls an der Neiße gelegen, stürzte am Samstagabend ein Haus ein. Gegen Mitternacht zeigte der Pegel der Neiße in Görlitz 6,88 Meter an, üblich ist im Jahresmittel ein Stand von 1,70 Meter. Zwei Stunden später hat der Wasserstand dann bei knapp sieben Metern stagniert.

Die drei verstorbenen Bewohner in Deutschland sind in einem Mehrfamilienhaus in Neukirchen bei Chemnitz laut Polizei im Keller von den Fluten überrascht worden.