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Kredite für Krisenländer: Deutsche Banken fürchten um Milliarden

Kredite für Krisenländer: Deutsche Banken fürchten um Milliarden

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/maha-online/62627811/sizes/m/in/photostream/##maha-online
Deutsche Banken investieren in andere Staaten in Form von Krediten. Irland, Griechenland, Portugal oder Spanien heißen die Kandidaten, in die mehr oder weniger Geld investiert wurde. Jetzt fürchten sich deutsche Banken vor Milliardenverlusten, die sie aufgrund dieser Investments hinnehmen müssten, wenn es den betreffenden Krisenstaaten nicht gelingen sollte, das Ruder herumzureißen. Neue Investitionen werden in diese Staaten derzeit nicht getätigt.

Aktuell haben deutsche Banken ein Volumen von knapp 418 Milliarden Euro in die zuvor genannten Krisenstaaten investiert.

Insgesamt geht es um ein weltweites Investitionsvolumen von 1,86 Billionen Euro. Demnach entfällt knapp ein Fünftel auf die Krisenstaaten. Aufgrund dieser Größenordnungen hat Deutschland ein besonderes Interesse, die Krise möglichst schnell und lautlos zu beenden, zu groß wäre der gesamtwirtschaftliche Schaden, den man durch einen Kreditausfall in dieser Höhe zu verkraften hätte.

Auch ist ein Ende der Investitionszurückhaltung nicht zu sehen, denn durch das immer größer werdenden Risiko sind deutschen Banken deutlich vorsichtiger was zusätzliche Arrangements in den betreffenden Staaten angeht. Zwar versucht die Europäische Zentralbank (EZB) durch einige Aktionen Ruhe in den Markt zu bringen, allerdings lässt sich der aktuelle Trend nicht so leicht stoppen.