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Krankenkassen-Zusatzbeiträge: DAK sagt nein – trotzdem Sparkurs oder doch ja?

Krankenkassen-Zusatzbeiträge: DAK sagt nein – trotzdem Sparkurs oder doch ja?

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/3507793601/sizes/m/in/photostream/##Michael Panse
Von der DAK ist zu hören, dass sie keinen Anlass sieht, den jetzigen Zusatzbeitrag zu erhöhen. Die finanzielle Lage würde sich positiv entwickeln, es werde bis Ende diesen Jahres sogar ein Überschuss von 200 Millionen Euro erwartet. Im letzten Jahr wurde ein Überschuss von 62 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die entsprechende Aufsichtsbehörde hatte Anfang des Jahres den Haushalt der Krankenkasse für das laufende Jahr ohne Beanstandungen genehmigt war weiter zu hören. Der DAK gehören immerhin 4,5 Millionen gesetzlich Versicherte an.

So weit so gut, wenn da nicht das Bundesversicherungsamt gerade erklärt hat, dass genau diese Krankenkasse DAK Maßnahmen ergreifen müsse, die zur Verbesserung ihrer finanziellen Situation führen sollen. Es schlug eben solche Erhöhungen der Zusatzbeiträge vor oder Steuermaßnahmen im Leistungsbereich, damit gemeint sind Einsparungen. Der Sprecher des Bundesaufsichtsamtes sagte aber auch auf Anfrage der Agentur dapd, dass eine Schließung oder Insolvenz der DAK nicht im Raume stehe.

Allerdings gehörte die DAK zu den ersten gesetzlichen Krankenkassen, die die Möglichkeit von Zusatzbeiträgen, hier acht Euro, sofort nach der Regierungsentscheidung in Anspruch genommen hatte. Da es unzählige säumige Zahler gibt, die nicht zahlen wollten, will die Kasse die fehlenden Beiträge nun einklagen.