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Krankenkasse stufte Giftpilz als essbar ein

Krankenkasse stufte Giftpilz als essbar ein

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/olibac/950475736/sizes/m/in/photostream/##OliBac
Laut einer Heilpraxisnet-Meldung hat die Krankenkasse IKK in ihrer Mitgliederzeitschrift „Aktiv und Gesund“ Nr. 03/2010 versehentlich einen Giftpilz als essbar ausgewiesen.

In dem Beitrag „Der Herbst bittet zu Tisch“ unterlief in einem Beitrag der Fehler, das „Grünling“ oder auch „Blätterpilz“ genannten Produkt als essbar zu bezeichnen.

Der „Grünling“ kann beim Menschen Schweißausbrüche, Muskelschmerzen, Übelkeit und starke Schweißausbrüche hervorrufen. Nach einer neuen französischen Studie heißt es sogar, dass der Verzehr des Pilzes tödlich enden könne. Noch vor einigen Jahren wurde er allerdings als essbar eingestuft.

Mittlerweile hat die Vereinigte Krankenkasse IKK ihren Fehler bedauert, sich entschuldigt und noch hinzugefügt: „Der Pilz selbst verursacht nicht nur bei manchen Menschen Unwohlsein, sondern wird auch oft mit dem gefährlichen und hoch giftigen Knollenblätterpilz verwechselt. Schon eine geringe Menge des Kegelförmigen Knollenblätterpilzes reicht aus, um schwere Leberschäden beim Menschen zu versuchen. Jährlich sterben zahlreiche unerfahrene Pilzsammler, weil sie den Knollenblätterpilz beispielsweise mit dem Wald- und Wiesen Champignon verwechseln.

Und es heißt weiter: „Wir bitten Sie dringend, den Grünling nicht zu sammeln und nicht zu verzehren“.