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Klinik Frankfurt Höchst: „Entwarnung!“ – Baby wieder bei seiner Mutter

Klinik Frankfurt Höchst: „Entwarnung!“ – Baby wieder bei seiner Mutter

Gestern war das Unfassbare einer Klinik in Frankfurt Höchst geschehen. Der Alptraum aller Mütter, die gerade entbunden haben und frisch gebackener Väter ist wahr geworden -auf einmal ist im Krankenhaus das Baby weg!

So ging es am Donnerstag der 20-jährigen Mutter, die mittags ihr erstes Baby entbunden hatte. Es kam eine Frau ihn ihr Zimmer und sagte, sie wolle wohl ein Bild vom Baby machen und würde es gleich wieder bringen. Die Frau gab sich als Krankenschwester des Klinikums in Höchst aus.

Die 20-jährige Mutter des Babys ist libanesischer Herkunft und der deutschen Sprache nicht ganz mächtig und gab ihr Baby ohne etwas Schlimmes zu vermuten der vermeintlichen Krankenschwester mit. Als allerdings nach zwanzig Minuten das Baby noch immer nicht zurück gebracht wurde alarmierte sie die zuständigen Stationsschwestern und Ärzte, woraufhin sofort eine große Suchaktion nach dem Neugeborenen ihren Lauf nahm.

Bis zum Abend blieb die Suche nach dem Baby erfolglos. Es wurde laut Zeugenaussagen nach zwei Frauen gesucht, die wohl das Baby aus dem Höchster Klinikum entwendet haben sollen. Gegen Abend bekam die Polizei einen Hinweis mit dazugehöriger Adresse. Eine Frau sagte, dass sie vermute, den Aufenthaltsort des Babys und der beiden Frauen zu kennen. Tatsächlich, es war ein Volltreffer, unter der angegeben Adresse stieß die Polizei auf die Frau, die sich im Krankenhaus als Krankenschwester ausgegeben hatte und ebenfalls auf ihre Komplizin sowie das neugeborene Baby.

Welches Motiv die beiden Frauen hatten ist derzeit noch nicht geklärt. Die Polizei ermittelt weiterhin. Die als Krankenschwester getarnte Frau wurde sofort wegen Kindesentzugs festgenommen. Glücklicherweise ist das Baby gefunden worden – dennoch unfassbar, was die Eltern des Babys in der Zeit durchgemacht haben. Dank dem Hinweis konnte das Baby am Abend endlich wieder zu seiner Mutter gebracht werden. Die Eltern werden derzeit psychologisch nach diesem Schock betreut.