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Keiner will BP – Ausverkauf der Aktie

Keiner will BP – Ausverkauf der Aktie

Aufgrund der Ölpest im Golf von Mexiko ist BP schwer unter Druck geraten. Dementsprechend wollen Anleger auch keine Aktien mehr von BP besitzen. Viele Anteilseigner des Weltkunternehmens verkaufen dieser Tage panisch ihre Beteiligungen an dem britischen Mineralölkonzern.

Erste Analysten bekunden offiziell, dass sie davon ausgehen, der Konzern könne bald übernommen oder zerschlagen werden. Die meisten Experten halten dieses Szenario allerdings nicht für wahrscheinlich.

Vielmehr geht man davon aus, dass BP für die Ölkatastrophe tief in die Tasche greifen muss. Derzeit vermutet man, dass BP über 30 Milliarden Dollar für die entstanden Schäden zahlen muss.

Seit die Katastrophe ihren Lauf genommen hat, ist die Aktie von BP um 40 Prozent gefallen. Dougie Young, Analyst bei der Investmentbank Arbothnot Securities, ist angesichts dieses herben Kursverlusts der Meinung, dass BP ein Übernahmekandidat sei. Allerdings stellt sich die Frage, wer denn unter den aktuellen Voraussetzungen Interesse an einer Übernahme von BP haben könnte, sagte Ute Speidel, Fondsmanagerin des VCH Natural Resources-Aktienfonds. Sie weiß, dass BP deutlich günstiger geworden ist, aber aufgrund der enormen Finanzkraft allerdings auch kein „Schnäppchen“ sei.