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Kartellamt lehnt fünf Euro Gebühr an Geldautomaten ab

Kartellamt lehnt fünf Euro Gebühr an Geldautomaten ab

Hamburg – Eine neue Runde ist im Streit um überhöhte Gebühren an Geldautomaten eingeläutet worden. Die deutschen Bankenverbände haben einen Vorschlag vorgelegt, dass man künftig die Gebühren für Barabhebungen an Geldautomaten auf fünf Euro begrenzt.

Das Bundeskartellamt lehnt diesen Vorschlag ab. Ein Sprecher des Bundeskartellamts hat laut Angaben der „Financial Times Deutschland“ gesagt, dass der maximale Betrag einfach zu hoch sei.

Von Seiten des Kartellamts wird in einem Brief an die Bankenverbände kritisiert, dass sich der Maximalbetrag als Festbetrag erweisen wird. Es würde künftig kaum noch Banken geben, die unter diesem Preis liegen werden.

Die Frankfurter Finanzberatung FMH hat berechnet, dass durchschnittlich in Deutschland 5,64 Euro für das Abheben an fremden Geldautomaten verlangt werden. Die höchsten Gebühren würden sogar bei zehn Euro liegen. Von Expertenseite wird jede Banktransaktion auf 63 Cent beziffert.