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Karstadt-Misere: Streit zwischen von der Leyen und Brüderle

Karstadt-Misere: Streit zwischen von der Leyen und Brüderle

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Laut „Bild am Sonntag“ mischt sich jetzt die Arbeitsministerin in den Karstadt-Streit ein.

Ursula von der Leyen (Bundesarbeitsministerin – CDU) hat sich jetzt in den Streit um die Karstadt-Übernahme eingemischt.

Damit hat sie Rainer Brüderle (Bundeswirtschaftsminister – FDP) stark verärgert. Wie die „Bild am Sonntag“ berichtet, habe von der Leyen in einem vertraulichen Schreiben an die Anleihengläubiger des Highstreet-Konsortiums auf eine Einigung über die Mieten der Karstadt-Kaufhäuser gedrungen.

Bisher ist immer noch nicht endgültig geregelt, ob der Investor Nicolas Berggruen die Karstadt-Kaufhäuser übernehmen kann wegen des Streits um die Mieten kurz vor der endgültigen Einigung.Jetzt versucht mittlerweile auch noch der italienische Kaufhausbetreiber Borletti ins Geschäft zu kommen, obwohl die entsprechenden Fristen bereits abgelaufen sind.

Nicht uninteressant ist, dass dabei auch Goldman Sachs und die Deutsche Bank im Hintergrund eine gewichtige Rolle spielen sollen mittlerweile. In einer Vorab-Mitteilung berichtet die „Bild am Sonntag“, dass das Schreiben der Ministerin datiert sei vom 6. August und weiter, dass die Bundesregierung ein aktives Interesse daran habe, die diversen Parteien bei der Umstrukturierung des Konzerns zu unterstützen, um eine Liquidierung des Unternehmens zu verhindern. Es gehe um den Verlust von 25.000 Arbeitsplätzen.