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Karstadt: Köln sagt nun auch bei Steuerverzicht zu – Neue Bieter

Karstadt: Köln sagt nun auch bei Steuerverzicht zu – Neue Bieter

Das Hoffen auf eine Rettung bei Karstadt geht weiter. Aktuell gibt es drei Bieter, die sich für eine Übernahme des Konzerns interessieren. Neben dem deutsch-schwedischen Investor Triton bewerben sich auch Investor Nicolas Berggruen und neuerdings auch noch das Konsortium Highstreet um die Übernahme des Kaufhauskonzerns.

Damit Karstadt gerettet werden kann muss allerdings nicht nur ein Investor her, sondern die Städte, in denen Karstadt Filialen unterhält, müssen auch auf die künftigen Gewerbesteuereinnahmen verzichten, damit die 25.000 Arbeitsplätze gerettet werden können.

Bis auf die Stadt Köln haben alle Kommunen zugesagt. Norbert Walter-Borjans, Stadt-Kämmerer in Köln, hat angekündigt, dass am Montag ein Schreiben an Klaus-Hubert Görg, Insolvenzverwalter im Fall Karstadt, abgesendet worden ist, in dem zugesagt wird, dass auch Köln auf die Gewerbesteuereinnahmen von 1,7 Millionen Euro verzichten wird.

Walter-Borjans hat gesagt, dass eine Rettung der Warenhauskette nicht an Köln scheitern werde. Er führte weiter aus, dass man über Pfingsten juristische Fragen zu klären gehabt hätte. Der Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) meldete sich auch zu Wort und hat mitgeteilt, dass man sich zuvor vergewissern wollte, ob die Pläne zur Sanierung der Kaufhauskette auch seriös seien. Der Insolvenzplan Karstadts hätte nicht in Kraft treten können, wenn Köln dem Steuererlass nicht zugestimmt hätte.