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Karstadt fast gerettet – Mietstreit ist beigelegt

Karstadt fast gerettet – Mietstreit ist beigelegt

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/mecklenburg/4492618569/##mueritz
Wie es scheint ist die insolvente Kaufhauskette Karstadt nun endlich gerettet. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hat sich jetzt auch noch eingeschaltet und verkündet, dass Karstadt fast gerettet sei.

Fast ist Karstadt gerettet, weil man – und das ist im Fall Karstadt anscheinend auch schon Tradition geworden – noch Details klären müsse. Details, ohne die eine Rettung wohl nicht zugesagt werden kann.

Der Streit zwischen Käufer Berggruen und Vermieter Highstreet scheint beigelegt zu sein. Allerdings ist keine Unterschrift erfolgt. Es gibt bislang nur mündliche Absprachen. Die Rettung naht und ist in Sicht, einen fixierten Durchbruch gibt es jedoch nicht. Einem Bericht der „Welt“ zufolge soll Berggruen ein verbessertes Kompromissangebot vorgelegt haben, auf das Highstreet wohl eingehen wird. Allerdings muss das Konsortium noch zustimmen, keine leichte Aufgabe in Anbetracht der Tatsache, dass es aus mehr als 100 Beteiligten besteht. Es geht also voran, auch wenn es eine sehr träge Vorgehensweise ist, scheint doch bald Licht am Ende des Tunnels aufzutauchen.

Berggruen will in jedem Fall die 25.000 Beschäftigten der Warenhauskette behalten und deren Arbeitsplätze sichern. Allerdings geht es insgesamt um mehr, denn alleine die Zulieferer von Karstadt stellen 30.000 Arbeitsplätze, die bei einer Insolvenz des Kaufhaus-Konzerns auch bedroht wären. Deadline ist der 16. Juli, bis dahin will das Amtsgericht in Essen einen konkreten Insolvenzplan sehen und über diesen befinden.