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Jugendrichterin: Eine SMS war ihr letztes Lebenszeichen

Jugendrichterin: Eine SMS war ihr letztes Lebenszeichen

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/blmurch/328589580/##blmurch
Die bekannte Jugendrichterin Kirsten Heisig ist verschwunden. Ihr Verschwinden ist noch ungelöst und weder Polizei noch Angehörige können sich erklären, wo sich die Jugendrichterin aufhält. Die 48-Jährige wird seit Anfang der Woche vermisst. Die Polizei ist mit Hundertschaften in den Wald ausgerückt, an dessen Rand man ihr verlassenes Auto gefunden hatte. Wärmebildkameras, Spürhunde und Hubschrauber wurden eingesetzt. Kein Ergebnis.

Das letzte Lebenszeichen von ihr soll eine SMS gewesen sein, die sie ihren Kindern gesendet hatte. In der SMS soll gestanden haben, dass alles zu viel für sie sei.

Die SMS wurde an ihre Töchter gesendet, die 13 und 15 Jahre alt sind. In der SMS soll außerdem gestanden haben, dass sie glaube alles falsch gemacht zu haben. Ob es sich bei der SMS um eine falsche Fährte eines möglichen Entführers handelt oder ob Kirsten Heisig die SMS selbst geschrieben und eventuell Selbstmord begangen ist unklar.

Heisig ist als Jugendrichterin im Berliner Stadtteil Neukölln bekannt geworden. Sie hat unter anderem an der Entwicklung des Neuköllner Modells mitgewirkt. Aufgrund dieses Modells können jugendliche Straftäter deutlich schneller verurteilt werden und müssen nicht monatelang auf ihre Gerichtsverhandlung warten.