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JP Morgan erhält von Briten Rekordstrafe

JP Morgan erhält von Briten Rekordstrafe

In Großbritannien wurde jetzt die US-Investmentbank JP Morgan zu einer Rekordstrafe verurteilt. Hintergrund ist mangelnder Schutz für Einlagen von Kunden in Milliardenhöhe.

Die Briten haben der Investmentbank fast 40 Millionen Euro Strafe auferlegt. In Großbritannien ist man sich sicher, dass die Kundegelder im Zeitraum 2002 bis 2009 nicht hinreichend gesichert waren.

Die FSA, britische Finanzaufsicht, ist zu dieser Erkenntnis gelangt und hat eine entsprechende Strafe erlassen. Man will mit der Höhe der Strafe ein Exempel statuieren und andere Kreditinstitute vor solch einem lauen Umgang mit der Sicherheit von Kundengeldern warnen.

Margeret Cole, eine Vertreterin der FSA, sagte, dass noch weitere Verfahren laufen würden. Unternehmen, die sich im Finanzsektor bewegen und in Großbritannien aktiv sind, müssen im Vereinten Königreich strikt Kundengelder vom eigenen Kapital trennen. Die Verwahrung muss auf zwei unterschiedlichen Konten geschehen. Man will darüber sicherstellen, dass die Kundengelder auch im Falle einer Insolvenz sicher sind.

JP Morgan ist dieser Pflicht nicht nachgekommen, als man sich vor gut zehn Jahren mit der Chase Manhattan zusammenschloss. Fast sieben Jahre lang ist dieser Fehler nicht aufgefallen. Von Seiten der Investmentbank war noch keine Stellungnahme zu erfahren.