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Jetzt schaltet sich EU wegen Gebühren-Abzocke der Banken ein

Jetzt schaltet sich EU wegen Gebühren-Abzocke der Banken ein

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Die dreiste Gebühren-Abzocke der Banken ist nun auch Thema der EU-Kommission. Die EU-Kommission plant jetzt entschlossen gegen die Abzocke der Banken vorzugehen. Anscheinend verlangen besonders in Italien und Spanien die Banken horrende Gebühren. Die EU will mehr Transparenz erreichen.

EU-Binnenmarktkommissar Michael Barnier droht den Banken neue Gesetze zu erlassen, wenn diese nicht von alleine andere Regelungen finden. Es wäre für viele Verbraucher nicht zu erkennen wofür sie welche Gebühr zahlen. Das müsse sich ändern und transparenter werden.

Besonders will Barnier unterbinden, dass Banken mit günstigen Lockangeboten ihre verworrenen Gebühren-Strukturen bei Kunden durchsetzen können. Gerade Banken in Spanien und Italien würden für Überziehungszinsen, Karten- und Kontogebühren sowie Telefonbanking durchschnittlich über 300 Euro im Jahr verlangen. Das hat eine Erhebung ergeben, die von der EU-Kommission in Auftrag gegeben wurde.

Bei den Verbraucherschützern läuft Barnier mit seinem Vorgehen offen Türen ein. Versucht man von dieser Seite doch schon lange transparentere Gebühren-Strukturen, die angemessen sind durchzusetzen.