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Jeder siebte Schüler geht ohne Frühstück zur Schule

Jeder siebte Schüler geht ohne Frühstück zur Schule

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/varadero1964/3835162714/sizes/m/in/photostream/##varadero1964
Eine Eltern-Umfrage des Forsa-Instituts zeigt, dass jedes siebte Kind mit leerem Magen zur Schule geht.

Die Techniker Krankenkasse (TK) hat eine Eltern-Umfrage des Forsa-Instituts in Auftrag gegeben. Danach gab jeder vierte Befragte an, sein Kind habe morgens keinen Appetit.

Sogar jede dritte Mutter ebenso wie jeder dritte Vater gab zu, dass für ein Frühstück morgens keine Zeit sei.

Gerade das Frühstück ist für Heranwachsende eine wichtige Voraussetzung, um sich wohl zu fühlen, es sorgt für einen sicheren Schulweg und Konzentration im Unterricht. Darauf weisen Ernährungsexperten immer wieder hin.

Alexandra Krotz (Ernährungswissenschaftlerin, TK) versichert, dass Körper und Geist mit leerem Magen keine Leistung bringen können. Die Kinder würden reizbar, nervös und leiden unter mangelnder Konzentration. Auch der „Pausen-Heißhunger“ sei ein großes Problem, da dann meistens zu Süßigkeiten gegriffen werde. Alexandra Krotz meint weiter, es helfe kein Zwang, es solle aber wenigstens ein Glas Milch, Kakao oder Fruchtsaft vor dem Schulweg getrunken werden von den Schulkindern.

Forsa befragte repräsentativ 1000 Eltern bundesweit, in deren Haushalt ein Kind zwischen sechs und 18 Jahren lebt.