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Japanisches AKW Fukushima hält die Welt in Atem – weitere Schreckensnachrichten

Japanisches AKW Fukushima hält die Welt in Atem – weitere Schreckensnachrichten

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/dominicspics/5535603477/sizes/l/in/photostream/##Dominic's pics
Man mag es schon nicht mehr schreiben, denn mit jeder Minute schwindet mittlerweile die Hoffnung, die Lage im AKW Fukushima noch in den Griff zu bekommen. Jede Minute erhöhen sich die Strahlenwerte und jede Minute wird die Lage immer schwieriger für die Menschen, die dort sporadisch eingesetzt werden, um die bevorstehende nukleare Katastrophe wieder Erwarten vielleicht doch noch in letzter Minute eindämmen zu können.

Jede Minute schwieriger wird es damit aber auch für Japan und die leidenden Menschen. Bisher ist es nicht gelungen, die sich dort allmählich ausbreitende giftige strahlende Gefahr überhaupt nur ansatzweise in den Griff zu bekommen. Diese hochtechnisierte Nation kann traurigerweise bei der Bekämpfung des schrecklichsten Übels aller Zeiten, einer entfesselten nuklearen Kraft, nur noch hilflos zusehen und aller technischer Aufwand hat bisher nicht bewirken können, die unendlich große drohende Gefahr einzudämmen.

Die Radioaktivität liegt nun zehn Millionen Mal höher als der Normalwert im Reaktor 2. Dort ist verseuchtes Wasser ausgetreten. Wieder mussten die dort befindlichen Arbeiter schnellstens in Sicherheit gebracht werden. Einen neuen Höchststand hat auch die mittlerweile fortschreiende Verstrahlung im Pazifik.

Sowohl die Internationale Atomenergiebehörde IAEA und die japanische Regierung haben kaum noch Hoffnung, dass sich die Lage in Fukushima schnell verbessern könnte. Und zu guter Letzt verstrickt sich jetzt auch noch die japanische Betreiberfirma Tepco in Widersprüche hinsichtlich der gemessenen Radioaktivität. Die Nachrichtenagentur Kyodo meldete sogar, dass Tepco vor langem schon gewarnt wurde vor einem bevorstehenden Tsunami und dem Nichtstandhaltens des AKW Fukushima. Die Warnungen wurden in den Wind geschlagen.

Was auch immer noch geschehen mag, sind alle unsere Gedanken bei der so schwer betroffenen Bevölkerung, von der wiederum am heftigsten zu kämpfen haben diejenigen, die zur Zeit keinen Ausweg haben aus ihrer misslichen Situation. Man kann nur noch wünschen und hoffen, dass sich für alle Betroffenen die Lage bald wieder einigermaßen zum Besseren wendet, wenn es in Fukushima auch augenblicklich absolut nicht danach aussieht.