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IWF: Griechenland soll bis Mittwoch 5,5 Milliarden erhalten

IWF: Griechenland soll bis Mittwoch 5,5 Milliarden erhalten

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/piazzadelpopolo/4580912111/sizes/m/##Piazza del Popolo

Das Rettungspaket für Griechenland ist beschlossene Sache. Die Euroländer und der Internationale Währungsfonds (IWF) stellen dem finanziell stark angeschlagenen Balkan-Staat innerhalb der kommenden drei Jahre Hilfen in einem Umfang von 110 Milliarden Euro zur Verfügung.

Daran gebunden ist die Forderung nach harten Sparmaßnahmen der griechischen Regierung. Diese hat ihrerseits das Sparpaket in der vergangenen Woche verabschiedet, was zu heftigen Ausschreitungen in Athen führte.

Fraglich ist auch ob die geplanten harten Einschnitte wirklich den gewünschten Erfolg bringen. Experten äußerten sich kritisch und haben darauf hingewiesen, dass eine Konsolidierung des griechischen Haushalts mindestens zehn und nicht drei Jahre benötige.

Ungeachtet dessen stellt nun der IWF bis zum Mittwoch erste Gelder bereit. In einer ersten Tranche soll der IWF 5,5 Milliarden Euro an die griechische Regierung überweisen. Der Vorstand des Internationalen Währungsfonds hätte die Hilfen einstimmig beschlossen. Von Seiten mehrerer Vorstandsmitglieder war zu vernehmen, dass die Eurozone viel zu träge in der Griechenland-Frage reagiert hätte.