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Investmentfonds – diese Möglichkeiten haben Kleinanleger

Investmentfonds – diese Möglichkeiten haben Kleinanleger

23. November 2013

Der Erwerb einzelner Aktien verspricht eine regelmäßige Rendite, wenn sich der Anleger auf Papiere mit zuverlässigen Dividendenzahlungen konzentriert. Es sind wirtschaftliches Fachwissen und ein hoher verfügbarer Betrag vonnöten, zudem bleibt bei der notwendigen Beschränkung auf die Titel weniger Unternehmen ein finanzielles Grundrisiko bestehen. Eine Alternative zum direkten Aktienerwerb bieten Investmentfonds.

Das Prinzip der Fonds

Fondsgesellschaften sammeln bei privaten und gewerblichen Anlegern Geld ein und investieren dieses gemäß der im Verkaufsprospekt aufgeführten Anlagerichtlinien. Dabei lassen sich Immobilienfonds zum einen in offene und geschlossene Fonds und zum anderen in Renten- und Investmentfonds einteilen, wobei die beiden zuletzt genannten grundsätzlich als offene Fonds anzusehen sind. Offen ist ein Fonds, wenn der Anleger jederzeit Anteile kaufen, diese allerdings auch wieder zu jeder Zeit an die Fondsgesellschaft zurückgeben kann. Die Mindesteinlage beträgt bei vielen Investmentgesellschaften fünfzig Euro, für den Vermögensaufbau empfiehlt sich aber eine regelmäßige Einzahlung. Anteile geschlossener Fonds, hierzu gehören auch einige Infrastrukturfonds, können hingegen nur während der Zeichnungsfrist erworben und innerhalb der Fondslaufzeit nicht an die Gesellschaft zurückgegeben werden. Bei offenen Immobilienfonds kam es in der Vergangenheit mehrfach zu vorübergehenden Schließungen, nachdem zu viele Anleger gleichzeitig ihre Anteile verkauft hatten.

Die Risikostreuung bei Fonds

Eine möglichst breite Anlage sichert bei Investmentfonds einen zuverlässigen Gewinn, da die Verluste einzelner Papiere durch die Gewinne anderer Beteiligungen mehr als ausgeglichen werden. Klassische Fonds legen aus diesem Grund in unterschiedlichen Branchen an. Als Alternative bieten Fondsgesellschaften zunehmend Spezialfonds wie Ökofonds und Cleantech-Fonds. Die Anlagemöglichkeiten sind, wenn man  den Großteil der Fondsaufteilung auf Cleantech konzentriert, weiter gefasst als bei einem ökologischen Fonds. Das ist darauf zurückzuführen, dass, anders als bei Ökofonds, zur sauberen Technologie auch Produktionsverfahren gehören, die die Umweltbelastung bei ökologisch bedenklichen Gütern verringern. Da die Nachhaltigkeit von Dienstleistungen und Gütern für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen immer wichtiger wird, haben diese Spezialfonds gute Erfolgsaussichten. Erneuerbare Energien als Anlageschwerpunkt sind bei privaten Fondskäufern besonders beliebt und verfügen zudem über ein hohes Gewinnpotential. Interessierte können mehr Infos über Cleantech-Fonds hier nachlesen.

Nicht zu oft umschichten

Fondsgesellschaften legen regelmäßig neue Investmentfonds auf und empfehlen ihren Kunden gerne die Umschichtung bestehenden Anlagen. Dies ist zwar möglich, aber mit zusätzlichen Entgelten belastet. Der Anleger spürt die Gebühren der Fondsgesellschaften bei regelmäßigen Einzahlungen zunächst nicht, da diese gleich bleiben, während ein Teil des Geldes nicht dem Anlagevermögen gutgeschrieben, sondern für die Verwaltungskosten verwendet wird.