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Insolvenz: Vereinigte Verlagsanstalten GmbH (VVA) ist Pleite

Insolvenz: Vereinigte Verlagsanstalten GmbH (VVA) ist Pleite

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Geleitet wurden die Vereinigten Verlagsanstalten vom Geschäftsführer Stefan Meutsch. Auch dieser ist stark betroffen vom Ende des Zeitschriften- und Druckhauses, aber es war wohl nicht mehr abzuwenden. Beim Amtsgericht Düsseldorf wurde Insolvenz angemeldet.

Bis zu 350 Mitarbeiter von den insgesamt 700 Mitarbeitern werden ihre Arbeit verlieren. Diese Aussage wurde von Jörg Nolte, Sprecher des momentanen Insolvenzverwalters Horst Piepenburg, bestätigt. Piepenburg war auch bei der Pin-Group sowie bei der Drogeriekette „Ihr Platz“ als Insolvenzverwalter tätig.

Das Gehalt dieser Mitarbeiter soll für die nächsten 3 Monate durch das Insolvenzgeld bezahlt werden.

Vorerst wird der Betrieb unverändert weiterlaufen und es muss abgewartet werden, ob eventuell noch weitere Tochtergesellschaften der VVA mit in die Insolvenz gezogen werden. Dies ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar und kann auch nicht abgeschätzt werden.

Derzeit machen sich Experten ein Bild über die Lage und die Geschäftsstruktur, des Weiteren wird geprüft wie die Vermögenssituation der VVA derzeit ist.

Nach Angaben der VVA ist die Mediengruppe Marktführer im Bereich Funsport und Lifestyle. Zur Gruppe der VVA gehört auch der B&D Verlag, welcher die Titelblätter „Surfers“ und „Blonde“ verlegt.