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Inflationsrate in Deutschland ist zum Jahresbeginn unter 1 Prozent geblieben

Inflationsrate in Deutschland ist zum Jahresbeginn unter 1 Prozent geblieben

Das Statistische Bundesamt hat mitgeteilt, dass der Verbraucherpreisindex um 0,8 Prozent im Januar 2010 gegenüber Januar 2009 angestiegen ist. Die Inflationsrate ist damit knapp unter einem Prozent. In der Hauptsache war für die erhöhte Inflationsrate im Januar 2010 der Preisanstieg bei Mineralölprodukten verantwortlich. In diesem Bereich sind die Preise gegenüber 2009 um 13 % gestiegen. Ohne Berücksichtigung der Mineralölprodukte, wäre die Veränderung zum Vorjahresvergleichsmonat nur bei + 0,2 Prozent gewesen.

Die Kosten für Energie sind im Januar 2010 im Vergleich zu Januar 2009 um 0,9 Prozent angestiegen. Die Strompreise haben sich zum Jahresende um + 3,9 Prozent verändert und die Gaspreise sind um 20,3 Prozent gesunken. Auch bei den Umlagen für Fernwärme und Zentralheizung hat es einen Rückgang von 11,8 Prozent gegeben.

Bei den Nahrungsmitteln gab es im Januar 2010 eine allgemeine Preissenkung von 1,4 %. Bei Tabakwaren war einen Preisanstieg von 5,5 Prozent zu verzeichnen und für Zeitschriften haben sich die Preise im Vorjahresvergleich um 3,6 Prozent verteuert.

Nennenswerte Preisänderungen hat es noch im Bereich der Unterhaltungselektronik gegeben. Fernsehgeräte hatten einen Preisrückgang von 22,9 Prozent zu verzeichnen, Computer um 16,2 Prozent und Notebooks sind um 13,0 Prozent günstiger geworden. Im Bereich der Digital-Kameras lag der Preisrückgang bei 10,0 Prozent.

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) der für europäische Zwecke für Deutschland berechnet wird hat einen Anstieg von 0,8 Prozent im Januar 2010 gegenüber dem Januar 2009 verzeichnet. Der Index ist um 0,6 Prozent im Vergleich mit Dezember 2009 gesunken.
(Quelle: Statistische Bundesamt Deutschland)