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Immobilienkrise wird Banken noch lange beschäftigen – noch 100 Milliarden faule Papiere

Immobilienkrise wird Banken noch lange beschäftigen – noch 100 Milliarden faule Papiere

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/maha-online/62627811/sizes/m/in/photostream/##maha-online
Die Banken in Deutschland befinden sich auf dem Weg der finanziellen Besserung. Viele stehen mittlerweile deutlich besser da als noch vor einem Jahr. Die Bundesbank hat gerade ihren Finanzstabilitätsbericht veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die Banken noch immer mit den Auswirkungen der Immobilienkrise zu schaffen haben.

Franz-Christoph Zeitler, Vizepräsident der Bundesbank, hat gesagt, dass die deutschen Banken noch immer ungefähr 100 Milliarden Euro an Risikopositionen in den eigenen Bilanzen stehen haben, die im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierungen stehen.

Auch der Bedarf an Abschreibungen sei noch recht hoch, auch wenn dieser im kommenden Jahr auf je 23 Milliarden Euro sinken werde.

Die Banken in Deutschland könnten aufgrund der Schuldenkrise in Europa auf ein neues großes Problem zusteuern. Jedoch sind die Risiken, die deutschen Banken beispielsweise in Irland zu tragen haben wesentlich geringer als es in der breiten Öffentlichkeit propagiert wird, weiß Andres Dombret, Vorstand der Bundesbank. Das effektive Risiko deutscher Banken in Irland würde bei 25 Milliarden Euro liegen.