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ICE steckte nach Notbremsung in Tunnel fest

ICE steckte nach Notbremsung in Tunnel fest

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/kaffeeeinstein/3784761016/sizes/m/in/photostream/##kaffeeeinstein
Am Montagmorgen ist es auf der Bahnstrecke Fulda-Frankfurt-Würzburg zu einem tödlichen Unfall gekommen und ein ICE, besetzt mit knapp 600 Passagieren, in einem Tunnel stecken geblieben.

Die Passagiere des betreffenden ICE saßen fast zwei Stunden im Neuberg-Tunnel fest, der sich beim unterfränkischen Margetshöchheim befindet.

Wie es scheint hat sich ein Selbstmörder auf dem Streckenabschnitt zwischen zwei Tunneln auf die Gleise geschmissen. Der ICE musste eine Notbremsung einlegen und kam erst in dem Tunnel zum Stillstand.

Zunächst wollte man die Passagiere aus dem Zug zu den Tunnelausgängen führen, hat sich dann aber dafür entschieden, die Reisenden in einen anderen Zug, der aus Hamburg kam, umsteigen zu lassen. Der ICE selbst durfte nicht weiterfahren, obwohl er durch den Unfall keine Beschädigungen davon getragen hatte. Die Polizei musste jedoch noch ihre Ermittlungen in die Wege leiten und entsprechende Spuren sichern.

Die Passagiere des ICE sind mit dem Schrecken davon gekommen. Unter ihnen ist kein Verletzter. Lediglich der Lokführer steht unter schwerem Schock.