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ICE-Hitze-Chaos: Ermittlungsverfahren gegen Bahn eingeleitet

ICE-Hitze-Chaos: Ermittlungsverfahren gegen Bahn eingeleitet

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In diesem Sommer ist es bei der Deutschen Bahn zu einem Hitze-Chaos in den ICE-Zügen gekommen, da die Klimaanlagen ausgefallen waren. Gegen die Zugchefs und –begleiter wurden jetzt von der Bundespolizei insgesamt acht Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Vorwurf ist fahrlässige Körperverletzung, Freiheitsberaubung und unterlassene Hilfeleistung. Wie es scheint gibt es Anzeichen dafür, dass die Türen der Züge nicht geöffnet wurden, obwohl innerhalb der Züge Menschen kollabierten und der Innenraum nachweislich überhitzt war.

Derzeit würde die Bundespolizei noch Beweise sammeln, die Verfahren jedoch seien bereits eingeleitet.

Der Juli 2010 hatte es für die Deutsche Bahn in sich. Reihenweise ist es in den ICE-Zügen zu Ausfällen der Klimaanlagen gekommen, Reisende kollabierten und viele Passagiere waren extrem hohen Temperaturen ausgesetzt. Unterdessen hat die Bahn freiwillig angeboten den 23.000 Passagieren, die betroffen waren, eine Entschädigung zu zahlen. Bislang stellt die Bahn hierfür 2,7 Millionen Euro bereit.