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Hypo Real Estate bleibt staatlich – Klage nicht erfolgreich

Hypo Real Estate bleibt staatlich – Klage nicht erfolgreich

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Die Krisenbank Hypo Real Estate ist und bleibt staatlich. Die früheren Aktionäre der Hypo Real Estate hatten gegen die Verstaatlichung der Bank geklagt. Mit ihrer Klage sind sie allerdings nicht sonderlich weit gekommen. Das Landgericht München I hat die Klage abgewiesen.

Insgesamt hatten 38 ehemalige Aktionäre gegen ihren Zwangsrauswurf aus der Bank geklagt.

Durch das sogenannte Squeeze Out, mit dem der Bund die Aktionäre aus der Immobilienbank geworfen hatte, wäre nicht gegen das Grundgesetz verstoßen worden und die Vorgehensweise sei rechtens. Der vorsitzende Richter Helmut Krenek erklärte, dass durch den Ausschluss der ehemaligen Aktionäre keine Enteignung vorliegen würde.

Die Bundesregierung hatte die Hypo Real Estate, nachdem diese kurz vor der Insolvenz stand, seit Herbst 2008 in Schritten immer mehr verstaatlicht. Bis zum Oktober 2009 hielt der Bund über den Bankenrettungsfonds SoFFin über 90 Prozent an der Bank. Daraufhin hat die Bundesregierung über das Squeeze Out-Verfahren die restlichen Anleger monetär abgefunden.