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HSH Nordbank verkauft Luxemburger Tochter

HSH Nordbank verkauft Luxemburger Tochter

Bei der HSH Nordbank wird der Sparkurs weiter fest eingehalten und man ist bestrebt sich zu verschlanken und zu konsolidieren. Jetzt steht die luxemburgische Tochter der Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein, die im Private Banking angesiedelt ist, zum Verkauf. Gegenüber der „Financial Times Deutschland“ wurde dies von einem Sprecher der HSH Nordbank bestätigt.

Die Tochter in Luxemburg ist für die weltweiten Geschäfte der HSH Nordbank mit vermögenden Privatkunden zuständig. Die norddeutsche Bank will sich in Zukunft um das Kerngeschäft in der heimischen Region bemühen und sich nur noch auf bestimmte Branchenbereiche konzentrieren. Wie die Zeitung weiter berichtete ist die Investmentbank Lazard mit dem Verkauf der in Luxemburg ansässigen Tochter betraut worden. Über die Investmentbank Lazard wird derzeit auch der Verkauf der HSH Real Estate angeboten. Die HSH Real Estate ist eine Immobilienfonds-Tochter der Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein.

Der Preis, den sich die HSH Nodbank aus dem Verkauf des luxemburgischen Tochterunternehmens erhofft liegt bei 80 bis 90 Millionen Euro. Im Sommer 2009 ist die HSH von ihren Eigentümern durch große Finanzspritzen gerettet worden und hat nun zur Aufgabe deutlich zu schrumpfen, um dementsprechend künftig auf gesunden Beinen zu stehen. Wie es scheint ist eine Tochter, die in dem Steuerparadies Luxemburg ansässig ist und vermögensverwaltend agiert für eine Landesbank mittlerweile politisch bedenklich geworden.

(Quelle: NDR)