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HSH Nordbank: Razzia bei Sicherheitsfirma Prevent

HSH Nordbank: Razzia bei Sicherheitsfirma Prevent

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In der Spitzelaffäre um die HSH Nordbank hat die Staatsanwaltschaft jetzt die Geschäftsräume der Sicherheitsfirma Prevent. Hintergrund ist der Vorwurf, dass Mitarbeiter der Sicherheitsfirma dem ehemaligen Leiter der New Yorker HSH Nordbank-Filiale, Roland K., Pornobilder untergeschoben haben sollen um diesen kündigen zu können.

Die Durchsuchungen wurden an neun verschiedenen Orten gleichzeitig durchgeführt. Die Sicherheitsfirma Prevent hatte jahrelang mit der HSH Nordbank zusammengearbeitet. Es wurden Ermittlungen gegen den ehemaligen Vorstand der Prevent, Thorsten Mehles und Peter Wiedemann, Vorstandsmitglied, eingeleitet.

Die Beiden sprechen sich strikt gegen die Vorwürfe aus Roland K. die besagten Bilder untergejubelt zu haben. Der Oberstaatsanwalt ließ wissen, dass man gegen Mehles und Wiedemann wegen falschen Verdächtigungen und der Anstiftung zum Besitz von kinderpornografischen Erzeugnissen ermittle. Außerdem wurde betont, dass es derzeit keine Anzeichen dafür gebe, dass die Tat in irgendeinem Zusammenhang mit der HSH Nordbank stehe.

Auf dem Computer von Roland K. wurde im Jahr 2009 ein Passwort und eine E-Mail-Adresse gefunden, die im Zusammenhang mit kinderpornografischen Erzeugnissen stehen. Roland K. hatte immer wieder betont, dass ihm das Passwort und die E-Mail untergeschoben worden seien.