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HP-Chef Hurd tritt überraschend nach Affäre zurück

HP-Chef Hurd tritt überraschend nach Affäre zurück

Der Chef des Computerherstellers Hewlett-Packard, Mark Hurd, ist aufgrund einer Affäre zurückgetreten.

Nach derzeitigem Kenntnisstand hatte er eine Beziehung zu einer Mitarbeiterin des Unternehmens. Sogar von einer späteren sexuellen Belästigung ist die Rede. Diesen Vorwurf wies der weltgrößte Computerhersteller HP aber umgehend zurück. Bestätigt wurde lediglich, dass Hurd gegen die Richtlinien der Firma verstoßen habe. Sowohl interne als auch externe Ermittler haben mehrere Zahlungen an die Frau gefunden, die nicht mit deren Arbeit in Zusammenhang gestanden hätten. Dies erklärte Chefjustiziar Michael Holston in einer Telefonkonferenz.

Hurd selbst stellte klar, dass es zu Fällen gekommen sei, in denen er sich nicht an die Prinzipien von Respekt, Vertrauen und Integrität gehalten habe. Sein Rücktritt sei die einzige Entscheidung gewesen, die er zusammen mit dem Verwaltungsrat zu dieser Zeit hätten treffen können.

Interims-Chefin ist nun Cathie Lesjak, dass teilte das Unternehmen nach US-Börsenschluss mit. Die Börse reagierte verunsichert auf den Rücktritt, die Aktie verlor im nachbörslichen Handel vier Prozent von ihrem Wert.