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Honorarberatung für Finanzberater – eine gute Lösung

Honorarberatung für Finanzberater – eine gute Lösung

19. Februar 2014

Spätestens seit der globalen Wirtschaftskrise ausgelöst durch die Lehman Bank in New York 2008, sind Banker, Manager und auch Finanzberater in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, denn sie werden mitverantwortlich gemacht, dass es weltweit wirtschaftlich bergab ging. Von unverschämt hohen Provisionszahlungen war die Rede, und als die Banken, die diese Provisionen an Berater gezahlt haben, für ihre „Sanierung“ dann auch noch Geld vom Staat, und damit auch vom Steuerzahler bekommen haben, schäumte die Bevölkerung zurecht vor Wut. Es musste ein Umdenken stattfinden und die Provisionen wurden von Honoraren abgelöst. Aber sind Beratungen auf Honorarbasis wirklich die beste Lösung?

Falsche Beratungen für viel Geld

Wenn man sich mit der Frage Provision oder Honorar beschäftigt, dann muss man auch beide Modelle verstehen. In der Vergangenheit haben Finanzberater Finanztipps mehr in Hinsicht auf ihre eigene Provision als auf das Wohl ihrer Kunden gegeben. Viele Beratungen haben Kunden in schwierige finanzielle Situationen gebracht oder sie sogar ruiniert, aber das schien vielen Finanzberatern egal zu sein, denn sie konnten mit einer guten Provision rechnen, ganz gleich, wie schlecht das jeweilige Produkt auch für den Kunden war. Mit der Honorarzahlung sollte sich alles ändern, denn wenn ein Finanzberater auf Honorarbasis einen Kunden berät, dann bekommt er einen vorher festgelegten Betrag und dieses Honorar ist unabhängig davon, um welches Finanzprodukt es sich handelt. Auf diese Weise wird der Anreiz genommen etwas zu verkaufen, das im Grunde schlecht ist, aber teuer bezahlt wird. Mit der Honorarzahlung bleibt der Finanzberater neutral und objektiv und handelt zum Vorteil des Kunden und nicht mehr zu seinem eigenen Wohl.

Nur für Geldanlagen

Alle, die heute ihr Geld gewinnbringend anlegen wollen, aber nicht so genau wissen, welches Finanzprodukt für sie infrage kommt, können sich an einen Finanzberater wenden und sich von einem Fachmann beraten lassen. Allerdings sollte man vor einem Gespräch mit einem Finanzberater immer die Frage stellen, ob der Berater auf Honorarbasis oder mit einer Provision arbeitet. Bei Beraterfirmen wie der Honorarberatung Hamburg können Kunden sicher sein, dass sie ohne den Blick auf eine stattliche Provision und damit fair beraten werden. Die Möglichkeit der Honorarbasis umfasst aktuell aber nur die Beratungen, wenn es um die Finanzen geht, für andere Branchen wie zum Beispiel für Versicherungen gilt nach wie vor, dass ein Berater Provisionen kassieren kann. Was selbst Experten immer wieder bemängeln, ist die fehlende Transparenz, denn Kunden, die eine Finanzberatung möchten oder eine Versicherung abschließen wollen, müssen deutlicher erkennen können, was eine Honorarzahlung und was eine Provision unterscheidet. Empfehlenswert ist immer die Beratung mit Honorar, denn in diesem Fall werden nur das Fachwissen und der Aufwand der Beratung bezahlt. Es gibt weder Provisionen für einen Vermittler noch andere Fremdzuwendungen und das bedeutet für den Kunden, dass er letztendlich viel Geld spart.

Fazit

Immer wenn es um Geld geht, dann sollte ein Berater objektiv sein und zum Wohle seiner Kunden handeln. Mit der Bezahlung auf Honorarbasis statt einer üppigen Provision wird immer ein Schritt in die richtige Richtung gemacht.