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Hoffnungsschimmer bei der Ölpest im Golf von Mexiko?

Hoffnungsschimmer bei der Ölpest im Golf von Mexiko?

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/uscgd8/4542937668/sizes/m/##uscgd8
BP meldet mittlerweile bei der Bekämpfung der Ölpest erste Erfolge.

Nach eigenen Aussagen des Energiekonzerns würde der gestern über dem lecken Bohrloch installierte Trichter mittlerweile rund 1,6 Millionen Liter des ausströmenden Öls abfangen.

Nach Auskunft der US-Küstenwache liege die vom Ölkonzern BP genannte Zahl allerdings sehr deutlich über den von ihnen gemachten Angaben. Am Vortag sprach dagegen Admiral Thad Allen von rund 900.000 Litern aufgegangenen Öls.

Es wird davon ausgegangen, dass langfristig das Öl sowieso nur durch zwei Entlastungsbohrungen zu stoppen ist, die wiederum zwei weitere Monate dauern werden. Der jetzt installierte Trichter kann nämlich das Bohrloch nicht komplett verschließen.

Barack-Obama (US-Präsident) warnte unterdessen, dass es viel zu früh sei für Optimismus, obwohl es allmählich Fortschritte gebe.

Darüber hinaus wurden jetzt Ölklumpen an Floridas Touristenstränden lokalisiert. Das Öl dringt immer weiter in das ökologisch so sensible Sumpfland vor. An den Stränden der US-Staaten Louisiana, Mississippi und Alabama werden immer mehr Ölklumpen angeschwemmt.

Die Ölpest bedroht jetzt auch die Tourismusindustrie mit ihren weißen Stränden. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die Ölklumpen hier angekommen sind, denn Teer wurde bereits gefunden