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Hochwasser: 25 Tote bei Jahrtausendflut

Hochwasser: 25 Tote bei Jahrtausendflut

Nachdem es im Mai in Polen und Teilen Deutschlands zu Hochwasser kam kommt jetzt eine neue Flutwelle. Sie wird schon als Jahrtausendflut bezeichnet. Tausende von Menschen müssen mit Hubschraubern gerettet werden.

In Polen ist die Lage im Süden des Landes extrem gefährlich, so Donal Tusk, Regierungschef. Bislang sind 25 Menschen durch die Flutwelle gestorben. Der Dauerregen hat vorerst aufgehört, allerdings sollen in der nächsten Woche schon wieder neue Unwetter für weiteren Regen sorgen.

Zwischen Tarnobrzeg und Krakau hat das Hochwasser die Dämme durchbrochen. 3.000 Menschen sind akut von der Flutwelle betroffen. Die Rettung der Menschen hat begonnen und die Armee setzt Amphibien-Fahrzeuge ein, um die Menschen schnell aus dem Gefahrengebiet zu evakuieren.

In der Slowakei ist die Lage weiterhin kritisch. Hier ist die Flutwelle besonders katastrophal. Premier Robert Fico hat gesagt, dass es sich um eine „Jahrtausendflut“ handeln würde. Tausende Menschen flüchten vor dem Hochwasser. Bisher gibt es in der Slowakei noch keine Toten zu beklagen, jedoch wurden drei Menschen als vermisst gemeldet.