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Hochtief: Aktien im Keller, Chef geht, Übernahme noch nicht geklärt

Hochtief: Aktien im Keller, Chef geht, Übernahme noch nicht geklärt

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Der Essener Baukonzern Hochtief verliert allmählich den Boden unter den Füßen. Seine australische Beteiligung Leighton hat eine Gewinnwarnung für das laufende Jahr ausgesprochen, nun rasten die Aktien in den Keller. Experten hatten das bereits erwartet und prognostiert.

Überdies verlässt jetzt auch noch Firmenchef Herbert Lütkestratkötter das Unternehmen. Am Sonntag wurde bekannt gegeben, dass dies bereits am 12. Mai sein soll. Sein Nachfolger soll Frank Stieler werden, der dem Unternehmensvorstand seit März 2009 angehört. Er ist verantwortlich für das Europa-Geschäft.

Lange hatte sich der scheidende Lütkestratkötter bemüht, die Übernahme von Hochtief durch das spanische ACS-Baunternehmen zu verhindern. Das gelang ihm nicht. ACS hält nach seinen Angaben 41 Prozent der Hochtiefanteile und will unbedingt über die 50-Prozent kommen. Das mag dem spanischen ACS-Chef Perez jetzt sogar gelingen, er könnte die fehlenden Hochtief-Anteile nun billiger kaufen.