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Hitzewelle: Kernkraftwerken droht Abschaltung – Wirtschaft leidet

Hitzewelle: Kernkraftwerken droht Abschaltung – Wirtschaft leidet

Was die Hitzewelle in Deutschland alles mit sich bringt, hätte niemand für möglich gehalten. Der lang ersehnte Sommer ist aber leider doch zu extrem wie schon vermutet worden war. Nicht nur die Menschen in Deutschland ächzen unter der Hitze und in den ICE-Zügen fallen die Klimaanlagen aus, auch die deutschen Kernkraftwerke sind betroffen.

Die Kernkraft- sowie die Kohlekraftwerke benötigen, um arbeiten zu können das nahe gelegene Flusswasser um eine gewisse Kühlung sicherzustellen. Ist das Flusswasser aber über 28 Grad warm kann es nicht mehr verwendet werden und das Kern- oder Kohlekraftwerk kann ich mehr arbeiten.

Tanja Gönner (CDU), Umweltministerin von Baden-Württemberg, sagt, dass dieser Fall eventuell am Wochenende am Neckar oder gar am Rhein eintreten könnte.
In Schleswig-Holstein ist das bereits am Montag eingetreten, dass ein Kraftwerk für ganze drei Stunden um fast vier Prozent oder – anders ausgedrückt – um 50 Megawatt seiner Leistung runterfahren musste, da das Flusswasser über die Maximalgrenze von 28 Grad gestiegen ist. Unterdessen ist der Betrieb aber wieder aufgenommen worden.

Des Weiteren ist der Weizenpreis sehr angestiegen, da durch die Hitzewelle viele Ernteausfälle zu Buche geschlagen sind.

Bosch reagiert auf die Hitzewelle so, dass man seinen Mitarbeiten längere Pausen gewährt als sonst, um sich etwas besser zu erholen.

Allerdings wird auch gesagt, dass keine extremen Ausfälle zu erwarten sind, die Lage dennoch etwas angespannt ist, aufgrund der lang anhaltenden Hitzewelle.