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Heute Tarifverhandlungsbeginn im öffentlichen Dienst – Fünf-Prozent-Forderung

Heute Tarifverhandlungsbeginn im öffentlichen Dienst – Fünf-Prozent-Forderung

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/timo_beil/4479797390/sizes/m/in/photostream/##Timo_Beil
In Berlin haben heute die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst begonnen. Die Gewerkschaft ver.di fordert eine fünfprozentige Gehaltssteigerung. Ihr Verhandlungspartner, die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) dagegen will eine Nullrunde, es gebe keinen finanziellen Spielraum.

Für 585.000 Angestellte des öffentlichen Dienstes in 14 Bundesländern geht es in Berlin um mehr Geld. Hessen und Berlin selbst sind nicht betroffen, denn die beiden Bundesländer gehörten der Tarifgemeinschaft nicht an.

Frank Bsirske, der Vorsitzende der Gewerkschaft ver.di begründete die Fünf-Prozent-Forderung vor Beginn mit den gestiegenen Energiekosten, den Kosten für die Lebenshaltung und Gesundheit. Außerdem gebe es erheblichen Nachholbedarf bei den Gehältern der Bediensteten der Bundesländer im Vergleich zu denen des öffentlichen Dienstes vom Bund und den Kommunen.

Die Tarifforderung besteht aus einer linearen Erhöhung um drei Prozent und einem Sockelbetrag von 50 Euro. Darüber hinaus sollen künftige regionale Tarifverträge zur Altersteilzeit möglich werden. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 14 Monaten haben und der Abschluss auf die 1,07 Millionen Beamten der 14 Bundesländer übertragen werden.