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Heute „Tag der Ozonschicht“ und wen kümmert es?

Heute „Tag der Ozonschicht“ und wen kümmert es?

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/marfis75/3956146936/sizes/m/in/photostream/##marfis75
… Und keiner will es so genau wissen. Aber einholen wird die Situation uns oder unsere Enkel auf jeden Fall, wenn weiterhin so wenig getan wird!

In Montréal wurde heute vor 23 Jahren ein Abkommen unterzeichnet, das die Reduzierung der Ozonschicht durch schädigende Stoffe vorsieht.

Dieses Abkommen war der erste Schritt eines länderübergreifenden Klimaschutzes. Noch heute wird es angepasst und erweitert. Kernpunkt des Montréal-Protokolls ist es verpflichtende Maßnahmen zu treffen, die Mensch, Umwelt und Gesundheit vor Schädigungen der FCKW-Stoffe, Halonen oder Methylbromid schützen sollen. Die Ozonschicht befindet sich in einer Höhe von 20 und 40 Kilometern und ist für die Erde extrem wichtig, denn sie filtert die Einstrahlung gefährlicher UV-Strahlen.

Am 11. Dezember 1997 ist dann das Kyoto-Protokoll beschlossen worden als Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) mit dem Ziel des Klimaschutzes. Das am 16. Februar 2005 in Kraft getretene und 2012 auslaufende Abkommen legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind (Wikipedia).

Allerdings sieht es mit dem Klimaschutz bis zum heutigen Tage sehr traurig aus. RP.Online berichtet Ende August, dass die UN jetzt gegen Missbrauch vorgehen will. „Damit reagieren die UN auf Kritik von Umweltschützern an der Finanzierung fragwürdiger Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern. Fünf Chemiefabriken in China sollten für die Verminderung von Treibhausgasen vorerst kein Geld mehr erhalten, bis die Vorwürfe geklärt seien, erklärte das zuständige UN-Gremium“.

Allerdings gibt es noch sehr viel zu tun, damit sich auch westliche Länder an vereinbarte Vorgaben halten. Mittlerweile gefährdet die Abschmelzung des Eises in der Arktis nicht nur die Bären und andere Tiere in der Region, die Klimaerwärmung bedroht auch die Menschen und die ganze Welt.

Es muss endlich etwas – und das schnell – getan werden, damit unsere Enkel auch noch eine lebenswerte Erde vorfinden.