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Hartz IV nächste Runde: Kürzung für Schuleschwänzen – Kauder droht

Hartz IV nächste Runde: Kürzung für Schuleschwänzen – Kauder droht

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/cdcoppola/2300365663/sizes/m/in/photostream/##cdcoppola
Es geht zu wie im Hühnerhof, einer gackert, die anderen folgen.

Sogar am Wochenende – sonst unüblich – wird weiter diskutiert, wo man dem Urteil nach Neuberechnung des Bundesverfassungsgerichts nachkommt ohne einen Cent Erhöhung. Schließlich soll ja „nur“ eine Neuberechnung stattfinden.

War gestern das Rauchen und der Alkohol in aller Politikermunde, wenn auch nur sinnbildlich hoffentlich, so geht es heute weiter: Die SPD fordert eine deutliche Anhebung der Regelsätze und jetzt kommt auch noch Volker Kauder (CDU). Er droht den Hartz-IV-Emfpängern mit geringeren Leistungen, falls diese bei ihren Kindern der Schulpflicht nicht nachkommen.

So sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, dass er den Eindruck habe, dass Bußgelder wegen Schulschwänzens selten verhängt und noch seltener eingetrieben würden.

Und auch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger lehnt eine Hartz-IV-Reform auf Pump ab.“Wir müssen die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts erfüllen, dürfen uns aber nicht noch höher verschulden“, sagte sie dem „Abendblatt“. Und weiter: Auch Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) müsse in ihrem Haushalt einen Sparbeitrag erbringen.

So kann man zum Ende des Artikels sagen, was bereits am Anfang geschrieben wurde, es gackert in allen Ecken und herauskommen wird wohl eine Kürzung, die man geschickt als Erhöhung verkauft. Daran wird wohl jetzt am Wochenende noch gearbeitet. Soll heißen: Weniger ist mehr!