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Griechenland vor Staatsbankrott? – Bundesregierung erwägt Umschuldung

Griechenland vor Staatsbankrott? – Bundesregierung erwägt Umschuldung

Bild: ##http://www.flickr.com/photos/72906133@N00/4012409526/sizes/o/in/photostream/##linz_ellinas
Die griechische Finanzsituation hat sich zwar oberflächlich beruhigt, aber unter der Oberfläche brodelt es noch drastisch. Steht Griechenland doch vor einem Staatsbankrott, trotz milliardenschwerer Hilfen? Diese Frage drängt sich auf, wenn man die jüngsten Gedankenspiele der Bundesregierung betrachtet.

In der Bundesregierung scheint eine Diskussion um einen teilweisen Schuldenerlass entstanden zu sein. Das würde Griechenland sicherlich helfen, setzt aber völlig falsche Signale. Das Bundesfinanzministerium ist offenbar dabei einen Notfallplan für Griechenland zu stricken.

Eine interessante Information, gerade in einer Zeit in der von Seiten der Regierung behauptet wird, dass sich Griechenland auf einem guten Weg befinden würde und die eingeführten Sparmaßnahmen greifen.

Derzeit spielen anscheinend die Experten im Finanzministerium in Berlin verschiedene Szenarien durch. Eines davon scheint der Staatsbankrott Griechenlands zu sein, der mit allen Mitteln verhindert werden soll. Sollte man Griechenland einen Teil seiner Schulden erlassen wird dies allerdings zu massiven Abwanderungen der Anleger aus dem Euro-Raum führen, was das griechische Finanzproblem drastisch verschärfen würde. Darüber hinaus würde sich die europäische Situation massiv verschlechtern und letztendlich die nächste Weltwirtschaftskrise hieraus erwachsen. Lässt man alles wie es ist, steuert Griechenland auf den Staatsbankrott zu, was dem Euro auch wieder schwer zusetzen würde. Ein gordischer Knoten also, der scheinbar nur sehr schwer zu lösen ist.