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Griechenland sträubt sich weiter gegen EU-Nothilfeplan

Griechenland sträubt sich weiter gegen EU-Nothilfeplan

Erst vor ein paar Tagen haben griechische Staatsanleihen einen heftigen Kurseinbruch hinnehmen müssen und wurden mit hohen Risikozuschlägen versehen (Finanzzeug hat berichtet).

Griechenland wurde gerade erst durch Risikozuschläge auf die neu emittierten Staatsanleihen „abgestraft“. Dennoch weicht die griechische Regierung nicht von ihrem Weg ab und will den Nothilfeplan der Europäischen Union auch weiterhin nicht nutzen. Griechenland will mit allen Mitteln verhindern, dass man Kredite vom Internationalen Währungsfonds (IWF) in Anspruch nimmt.

Finanzminister Giorgos Papakonstantinou hat, nachdem er sich am Freitag mit Ministerpräsident Papandreou getroffen hatte, gesagt, dass man auch weiterhin seiner Aussage treu bleibe, diesen Mechanismus nicht in Anspruch zu nehmen. In den Risikoaufschlägen würde sich nicht die tatsächliche Wirtschaftslage Griechenlands widerspiegeln. Außerdem wären die derzeitigen Anstrengungen der Regierung Griechenlands in den Risikozuschlägen nicht richtig bewertet.

Die Risikoaufschläge für Staatsanleihen aus Griechenland sind in der vergangenen Woche mehrfach erhöht worden. Da spielten die Vertrauensbekundungen auch keine Rolle mehr. Somit haben die Risikozuschläge ein neues Rekordhoch erreichen können.

(Quelle: Reuters)