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Griechenland nimmt Hilfe von EU und IWF in Anspruch

Griechenland nimmt Hilfe von EU und IWF in Anspruch

Das vom Staatsbankrott bedrohte Griechenland beantragt jetzt doch die Hilfen der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF). Giorgios Papandreou, Regierungschef von Griechenland, sagte, dass es von Seiten Griechenlands zwingend notwendig sei darum zu bitten, den Rettungsmechanismus zu aktivieren. Im Rahmen einer Ansprache im griechischen Fernsehen hat er gesagt, dass das Finanzministerium von ihm die entsprechende Anweisung erhalten hätte.

Aus Brüssel wurde ebenfalls der Antrag der griechischen Regierung bestätigt. Olli Rehn, Währungskommissar der EU, sagte, dass jetzt alles automatisch ablaufen würde.

Griechenland beabsichtigt die Hilfen, die von den anderen EU-Staaten in Aussicht gestellt wurden, zu beanspruchen. Insgesamt hatten sich die EU-Länder auf ein Volumen von 30 Milliarden Euro im ersten Schritt geeinigt. Darüber hinaus sollen vom IWF 15 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden, die ebenso beantragt werden sollen. Für dieses Jahr könnte Athen somit mit 45 Milliarden Euro an Hilfen rechnen. Ob Griechenland im kommenden Jahr dann wieder Hilfen benötigt ist derzeit noch unklar.