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Griechenland braucht schon wieder Finanzspritzen

Griechenland braucht schon wieder Finanzspritzen

Nachdem Athen vor etwas mehr als einem Monat die ersten Gelder aus dem Hilfspaket, das von der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) geschnürt wurde, erhalten hat, benötigt Griechenland schon wieder neue finanzielle Mittel.

Athen hat sein Sparprogramm umgesetzt und erwartet für den September weitere neun Milliarden Euro.

Bereits im Juli sollen Inspekteure der EU-Kommission, des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank (EZB) nach Athen reisen, um zu kontrollieren ob das Sparprogramm tatsächlich eingehalten wird. Sollte alles nach Plan verlaufen, wird die nächste Rate an Griechenland überwiesen.

Bereits im Mai hat Athen die erste Tranche mit 20 Milliarden Euro erhalten. Insgesamt soll Griechenland innerhalb der nächsten drei Jahre 110 Milliarden Euro erhalten. Es wird sich zeigen, ob das Volumen ausreichend ist. Experten befürchten, dass die gewährte Summe zu niedrig ist, um Griechenland tatsächlich nachhaltig zu retten.