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Griechenland braucht auf einmal 120 Milliarden Euro – Ende nicht in Sicht

Griechenland braucht auf einmal 120 Milliarden Euro – Ende nicht in Sicht

Wie jetzt bekannt wurde scheint nicht nur das Rating von Griechenland immer weiter zu fallen und die Zinsen für Anleihen des Landes zu steigen, jetzt soll Athen deutlich mehr Geld benötigen als bislang bekannt war.

Wie Jürgen Trittin gegenüber „Reuters“ erklärte wird Griechenland insgesamt 120 Milliarden Euro benötigen. Die Summe würde sich wohl auf drei Jahre verteilen. Man zieht in Erwägung, Griechenland für drei Jahre komplett vom Finanzmarkt zu nehmen.

Der Druck auf die Politik wächst minütlich. Durch die Herabstufung der Bonitätseinschätzung Griechenlands tickt eine Zeitbombe im Süden Europas, die schon bald ausbrechen wird. Griechenland kann sich aktuell nicht mehr am Finanzmarkt refinanzieren.

Des Weiteren werden Stimmen immer lauter, dass die Banken deutlich in die Pflicht genommen werden. Man will gerade bei den Investoren ansetzen, die mit griechischen Anleihen durch hohe Zinsen viel Geld verdient hätten. Es wird über eine monetäre Beteiligung der Banken am Hilfspaket für Griechenland nachgedacht.